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Bewerbung und Karriere



So bauen Sie ein Bewerbungsanschreiben auf

Viele Bewerber haben Schwierigkeiten mit der Gestaltung eines Bewerbungsanschreibens. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Anschreiben aufzubauen, da hier nichts normiert ist. Dabei ist es jedem Bewerber selbst überlassen, wie er diese Aufgabe angeht. Im Folgenden finden Sie eine sinnvolle und bewährte Grundstruktur des Anschreibens, die Ihnen zur Orientierung dienen soll. Gleichzeitig ist aber auch immer Ihre Kreativität gefragt.


Informationen zum Absender

Bitte geben Sie hier Ihren vollständigen Namen, Ihre Anschrift, Ihre Festnetznummer, die Mobilfunknummer und Ihre E-Mail-Adresse an. Bei der E-Mail-Adresse sollte es sich um eine seriöse Adresse handeln, die aus Ihren Vor- und Zunamen besteht (Beispiel: jan.kruse@provider.de). Bitte vermeiden Sie unbedingt private E-Mail-Adressen wie zum Beispiel tom&kati@provider.de oder unseriöse Adressen wie sexyhexi@provider.de. So etwas wirkt einfach unprofessionell.


Adressdaten des Empfängers

Hier notieren Sie die vollständige Adresse des Empfängers und geben bitte einen direkten Ansprechpartner an. Diesen finden Sie entweder auf der Webseite des Unternehmens, in der Stellenausschreibung oder Sie ermitteln telefonisch einen Ansprechpartner.


Betreff und Bezugszeile

Bitte schreiben Sie im Betreff, dass es sich um eine Bewerbung handelt und geben zusätzlich die Position und/oder den Beruf an: Zum Beispiel "Bewerbung als Speditionskaufmann" oder "Bewerbung als Marketingleiter". Diese Angabe sollten Sie durch Fettdruck hervorheben. Ansonsten gehen Sie mit Fettdruck, Unterstreichungen und Kursivdruck besser sparsam um. In der Zeile darunter, der sogenannten Bezugszeile, geben Sie bitte den Fundort der Stellenanzeige an oder Sie verweisen auf ein bereits stattgefundenes Telefonat mit Ihrem Ansprechpartner.


Formulierung der Anrede

Bitte begrüßen Sie hier Ihren Ansprechpartner namentlich mit "Sehr geehrter Herr Schmidt" oder "Guten Tag Frau Schulte" und vermeiden Sie möglichst die unpersönliche Floskel "Sehr geehrte Damen und Herren". Diese sollten Sie nur im Notfall verwenden, wenn sich partout kein Ansprechpartner ermitteln lässt.


Der Einleitungsabsatz

Hier nennen Sie Ihren Aufhänger und geben einen Grund für die Bewerbung an. Es sollte zudem deutlich werden, dass es genau diese ausgeschriebene Stelle bei genau diesem Unternehmen ist, die Sie anstreben.


Angaben zu Qualifikation, Berufserfahrung und fachlichen Anforderungen

Nennen Sie kurz Ihre Qualifikation und geben Sie Ihre Berufserfahrung an. Zusätzlich sollten Sie hier auf die fachlichen Anforderungen der Stellenanzeige eingehen. Inwieweit erfüllen Sie diese? Haben Sie mit diesen bereits Erfahrung?


Absatz über persönliche Anforderungen

Inwieweit erfüllen Sie die persönlichen Anforderungen der Stellenanzeige? Hier können Sie Beispiele nennen, wann und wo Sie bereits Erfahrungen mit diesen Anforderungen gesammelt haben. Auch sollten Sie hier angeben, was Sie besonders gut und eventuell sogar besser können als andere. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?


Angaben zum Gehaltswunsch und zum frühest möglichen Eintrittstermin

Wenn in der Stellenanzeige gefordert - und nur dann - machen Sie bitte eine Angabe zum Gehaltswunsch. Dieser muss realistisch sein und sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein. Dazu ist vorher gegebenenfalls eine Recherche im Internet notwendig. Auch den möglichen Beginn Ihrer Tätigkeit geben Sie bitte nur an, wenn ausdrücklich danach gefragt ist.


Abschlusssatz

Hier können Sie beispielsweise schreiben, dass Sie einer Einladung zum Vorstellungsgespräch mit Freude entgegensehen, wobei Sie Konjunktive besser vermeiden. Dies gilt auch für den Rest des Anschreibens. Alternativ können Sie auch formulieren, dass Sie Ihre sozialen Kompetenzen gerne in einem Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen.


Gruß und Unterschrift

Verabschieden Sie sich zum Beispiel mit der klassischen Grußformel "Mit freundlichen Grüßen" und unterschreiben Sie möglichst mit blauer Tinte und vollem Vor- und Zunamen. Ihr Name wird im Bewerbungsanschreiben übrigens nicht noch einmal maschinenschriftlich wiederholt. Unter Ihrer Unterschrift sollten Sie noch den Vermerk "Anlagen" ergänzen, wobei diese nicht einzeln aufgezählt werden.


Anmerkung zum Schluss

Ihr Anschreiben darf niemals länger als eine Seite sein. Dies ist eine eiserne Faustregel. Und bitte vermeiden Sie Massenbewerbungen, da diese von vornherein keine Chance haben. Jedes Anschreiben für jede Bewerbung sollte individuell erstellt werden. Denken Sie bitte daran, dass Ihre Bewerbung eine erste Arbeitsprobe ist und dass es niemals eine zweite Chance für einen ersten Eindruck gibt. Weitere Infos zum Bewerbungsanschreiben finden Sie auch auf der vorab verlinkten Partnerseite.