Beruf, Branche oder Stichwort
Ort oder PLZ
Beruf, Branche oder Stichwort
Ort oder PLZ
Aktuelle Jobs in Deutschland finden. Stellenanzeigen kostenlos aufgeben.
Merkzettel
ist leer...
Top-Arbeitgeber

Bewerbung und Karriere



Was Sie bei einem Bewerbungsfoto beachten sollten

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, einer Bewerbung ein professionelles Bewerbungsfoto beizufügen. Pflicht ist es nicht und ein Arbeitgeber darf dies auch nicht verlangen, aber es ist üblich und wird erwartet. Außerdem ist es für den Bewerber eine Chance, von Beginn an Sympathie aufzubauen. Doch worauf kommt es bei einem guten Bewerbungsfoto an?


Die Auswahl der richtigen Garderobe

Zunächst ist wichtig, wo Sie sich bewerben. Für einen Handwerker gelten andere Kleidungsregeln als für eine Bewerbung in der freien Wirtschaft. Und bei einer Werbeagentur gelten wiederum andere Regeln für das Bewerbungsfoto als bei einer Bank. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie sich doch einmal an, wie typische Firmenvertreter gekleidet sind.

Ein Handwerker macht sich eher verdächtig, wenn er sich im Business-Outfit ablichten lässt, während ein Bewerber ohne Krawatte bei einer Bank oder in der Industrie von vornherein chancenlos ist. Dabei mögen Ausnahmen die Regel bestätigen. Bei Bewerbungen in der freien Wirtschaft gilt auf jeden Fall: Ein Business-Outfit ist unbedingt erforderlich. Entweder Anzug, Kombination, Hosenanzug oder Kostüm.

Weiterhin sind Sie besser beraten mit dunklen, gedeckten Farben. Für Tücher und Krawatten gilt: Bitte nicht zu bunt und schrill; auf keinen Fall Mickey-Mouse-Krawatten. Das Make-up sollte zudem eher dezent sein.


Auswahl des richtigen Fotografen

Bitte wählen Sie ein gutes Fotoatelier, das unter anderem auf Bewerbungsportraits spezialisiert ist. Hören Sie sich im Bekanntenkreis um und lassen Sie sich eines empfehlen. Übrigens können Sie Passfotos nicht gleichzeitig als Bewerbungsfotos verwenden: Auf einem Passfoto dürfen Sie nicht lächeln und auf einem Bewerbungsfoto sollten Sie unbedingt freundlich lächeln. Darüber hinaus ist der Bildausschnitt bei Passfotos ein anderer als üblicherweise auf Bewerbungsfotos. Während es für Passfotos strenge Bestimmungen gibt, hat man beim Bewerbungsfoto viele Freiheitsgrade.


Besser eine ganze Fotoserie als nur einzelne Fotos

Es ist unbedingt empfehlenswert, besser eine Fotoserie von 20 bis 30 Aufnahmen in unterschiedlichen Positionen mit unter Umständen verschiedenen Outfits machen zu lassen als nur drei oder vier einzelne Aufnahmen. Wahrscheinlich sind Sie kein ausgebildeter Schauspieler oder Fotomodel und die Gefahr, dass Sie bei nur drei Aufnahmen mit dem Ergebnis unzufrieden sind, ist groß.


Die Fotosession beim Fotografen

Ein guter Fotograf lenkt Sie bei einer Fotosession mit professionellem Smalltalk ab, damit Sie Ihre Anspannung verlieren und lässt Sie darüber hinaus mehrfach die Position wechseln. Ein wirklich sehr gutes Bewerbungsfoto reicht als Ergebnis völlig aus. Dieses kann sowohl im Hoch- als auch im Querformat sein und darf durchaus 9 x 6 cm groß sein und je nach Geschmack farbig oder schwarzweiß. Hier gibt es keine festen Regeln. Ihr Fotograf wird Sie bei der Auswahl des richtigen Fotos kompetent beraten.


Bewerbungsfotos auf CD-ROM

Und Sie können sich Ihre Bewerbungsfotos auf CD-ROM brennen lassen, in ein Word-Dokument (Deckblatt oder Lebenslauf) einbinden und so die Kosten für teure Bewerbungsfotos sparen. Ab der Position eines Abteilungsleiters empfehlen wir jedoch die Verwendung eines hochwertigen Fotos, das Sie in die Bewerbung einkleben, sofern Sie sich nicht per Internet bewerben.